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Freundeskreis ehem. Angehöriger PzBtl 144 - 344 e.V.
Freundeskreis ehem. Angehöriger PzBtl 144 - 344 e.V.

Aktuelles

T e r m i n e   2 0 1 8 :

24.03.2018

 

Mitgliederversammlung

20.09. bis 24.09.2018

 

Jahresfahrt
"Holsteinische Schweiz"
Das Östliche Hügelland Holsteins

OTL Hartelt

Am 01.10.1966 übernimmt Oberstleutnant Hartelt das Kommando über das Panzerbataillon 144. Er wird der letzte kriegsgediente Kommandeur des Bataillons sein und ist wie seine beiden Vorgänger Ritterkreuzträger.
 Mit Umgliederungsbefehl Nr. 181/66 (H) gliedert ab 16.10.1966 das Panzerbataillon 144 um auf die StAN 322 2010 und ab 01.10.1967 auf die StAN PzBtl LeopB5 (Umgliederungsbefehl Nr. 201/67 (H)). Diese Umgliederung hat weitreichende Folgen für das Bataillon, geht doch die Ära der "alten" Kampfpanzer M 48 zu Ende und es beginnt das Zeitalter von Kampfpanzern deutscher Produktion.
 Bereits im April 1967 nimmt das Bataillon mit den ersten Leo's im Rahmen der Brigade an Gefechtsübungen und dem Scharfschießen auf dem Truppenübungsplatz MÜNSINGEN teil. Es stellt sich heraus, dass die Umrüstung auf ein völlig neues Waffensystem noch viel Arbeit in der Ausbildung bedeutet. U. a. kommt mit der Infrarot-/Weißlicht-Zielscheinwerferausstattung der Nachtausbildung erhöhte Bedeutung zu.
 Im September 1968 besucht der Führungsstab der Streitkräfte das Panzerbataillon 144, um sich vor Ort einweisen zu lassen in Auftrag, Ausrüstung und Ausbildungsablauf eines Panzerbataillons. Anlässlich des 20jährigen Bestehens der NATO findet im Juni 1969 auf dem Nür-burgring die große, in die Geschichte der Bundeswehr eingegangene Feldparade statt. Das Bataillon ist stolz darauf, mit seinen Soldaten und Kampfpanzern beteiligt zu sein.
 Nach dem Bataillons-Tag zum 10jährigen Bestehen am 23.08.1969 verlegt die 2. Kompanie für einige Tage - nach einer Gefechtsübung in BAUMHOLDER - in die Stadt BLIES-KASTEL und wirbt dort (zum zweiten Mal nach 1965) in der Öffentlichkeit für die Bundeswehr und das Bataillon.
 Ein besonderer und bis heute seltener Ausbildungshöhepunkt ist im Juni 1970 das durch das Bataillon angelegte und geleitete "Schießen verbundener Waffen bei Nacht", in dem das Bataillon eindrucksvoll seine Leistungsfähigkeit unter Beweis stellt.
 Der Truppenübungsplatzaufenthalt in CASTLEMARTIN vom 05. - 15.10.1970 gehört schon zur "Routine", ist jedoch immer wieder bei allen Soldaten beliebter Höhepunkt, weil auch außerhalb des Schießens viel geboten wird.
 Die 3. Kompanie erhält den Auftrag, im Januar 1971 im Rahmen eines Truppenversuchs die Möglichkeiten für das Panzerschießen auf eine Truppenübungsplatz in SARDINIEN zu erproben. Zum Leidwesen der Soldaten fällt aber doch später die Entscheidung gegen die Nutzung der Mittelmeerinsel für das Panzerschießen.

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© Werner Neuheisel