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Freundeskreis ehem. Angehöriger PzBtl 144 - 344 e.V.
Freundeskreis ehem. Angehöriger PzBtl 144 - 344 e.V.

Aktuelles

T e r m i n e   2 0 1 8 :

24.03.2018

 

Mitgliederversammlung

20.09. bis 24.09.2018

 

Jahresfahrt
"Holsteinische Schweiz"
Das Östliche Hügelland Holsteins

Amerikanische "Reenectors" zu Besuch in Koblenz


Am 27.10.2004 erhielt der Freundeskreis eine E-Mail aus den USA. Zunächst etwas ratlos, machte sich der Vorstand anhand der angegebenen Internet-Adressen erst einmal ein Bild von den „Reenactors“, denn es war schon ein recht ungewöhnlicher und überraschender Kontakt, der hier zustande gekommen war. Insbesondere die Tatsache, dass in Amerika Vereine u.a. die Tradition deutscher Regimenter pflegen, indem sie Schlachten und sonstige Szenen nachbilden sowie deren Schlachtfelder besuchen, hat uns doch sehr erstaunt. Im Internet erfuhren wir auch, dass es sich bei dem „Reenactment“ um eine weltweit verbreitete Bewegung handelt, die sich der „Lebendigen Geschichtsdarstellung“ verschrieben hat.
Dass auch unser Traditionsregiment, das „Königlich Preußische Kürassier-Regiment Graf Gessler (Rheinisches) Nr. 8“ dazu gehört, hat uns neugierig gemacht. Wir  tauschten noch einige Mails aus, bis uns der Organisator Randal Gaulke, eine E-Mail mit dem Programm des „Battlefield-Trips“ schickte.
Ja, und am 28.07.2005 war es dann soweit:
Der Vorstand, vertreten durch Oberst a.D. Baudenbacher, OStFw d.R. Darr und Hptm a.D. Hüttemann empfing „unsere Amerikaner“ in der Gneisenau-Kaserne.
In unserem Traditionsraum - von den Amerikanern auch „Gneisenau Barrack’s Museum in Coblenz“ genannt, wurden die Gäste durch unseren Vorsitzenden zunächst mit der Basecap unseres Freundeskreises „eingekleidet“. Wer das innige Verhältnis der Amerikaner zu den Basecaps kennt, kann sich vorstellen, wie groß die Freude war.
Unsere Gäste machten dem Freundeskreis ein Gastgeschenk in Form eines wertvollen Antiquariats: AMERICAN ARMIES AND BATTLEFIELDS IN EUROPE aus dem Jahre 1938.
In Amerika ein „Muss“ für alle, die sich über den Einsatz amerikanischer Truppen und Kriegsschauplätze des I. Weltkrieges in Europa informieren möchten.
Danach ging es für ca. 2 Stunden ans Eingemachte. Alles was der Traditionsraum hergab, einschließlich der Schrankinhalte wurde gelesen, betrachtet, fotografiert und hinterfragt.
Die Begeisterung unserer Gäste war groß und die Zeit verging wie im Fluge.
Insbesondere die Exponate des Kürassier-Regiments fanden großes Interesse und wurden vielfach „digitalisiert“.
Mann hatte sogar einen Laptop im Reisegepäck, um die Flut der Bilder von den Speicherkarten der Fotoapparate  auf Festplatte überspielen zu können.
Nachdem aller Wissensdurst annähernd gestillt war, fuhren wir zu „Maximilians Brauwiesen“ um unseren Gäste zu einem zünftigen Essen  einzuladen und dabei noch den ein oder anderen Gedanken zu vertiefen. Eine „Brauwiesen-Riesenpfanne“ für 9 Personen sorgte dafür, dass der Hunger bei allen einschließlich Abendessen gestillt war.
Nach dem Essen gingen wir die wenigen Schritte zum „Rhein River“, um u.a. einen Blick auf Schloss Stolzenfels zu werfen.
Auf der anschließenden Fahrt zum „Wehrtechnischen Museum“ war natürlich ein Zwischenaufenthalt am Deutschen Eck mit Blick auf die Festung Ehrenbreitstein obligatorisch.
Der Besuch im „Wehrtechnischen Museum“ beendete den Tag in Koblenz, der von allen sehr herzlich und kameradschaftlich empfunden wurde.
Mit der gegenseitigen Zusicherung, dass alle geschossenen Bilder zugemailt werden und auch ansonsten der Kontakt weiter gepflegt werden soll, verabschiedeten wir uns.
Die „Reenactors“ fuhren am selben Tag noch weiter nach Luxemburg, um dann in einigen Tagen ihren Battlefield-Trip 2005 bei Verdun zu beenden.
Ab Paris war dann der Rückflug in die USA geplant.

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© Werner Neuheisel